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Tank und Umfeld am Volvo C30x

Tank ausbauen: Warum

Bei den meisten Volvo C30x liegt der 84-l Tank hinten zwischen Rahmen, Achse und Stoßstange, die selbst Teil des Rahmens ist. Eigentlich sieht mein Tank ganz gut aus, es waren nur einige ganz kleine Schrammen etwas rostig und die Benzinleitung selbst war ziemlich rostig. Warum also ausbauen?

Leider sieht der Rahmen nicht so schön aus, er hat vor allem im hintern Drittel an einigen Stellen ganz schön Rost angesetzt. An manche Stellen des Rahmens kommt man sehr schlecht heran, das ist viel einfacher zu restaurieren, wenn der Tank entfernt wird. Also raus damit!

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Vorbereitende Schritte

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Einfüllstutzen

Die Vorrichtung zum Einfüllen des Benzins wirkt ziemlich altertümlich, allerdings kann man da auch was hineinbekommen, wenn man keinen Füll-Aufsatz für den Kanister hat: Einfach in die große Öffung kippen! Es sieht aber so aus, als habe man die Notwendigkeit zum Nachfüllen von Benzin erst entdeckt, als das Auto schon fertig konstruiert war, dann wurde nachgebessert.

Unter dem Deckel ist eine Feder, die eine große Gummidichtung auf den Rand des Füll-Bechers presst. Das ist sehr dicht. Seitlich am Becher führt die Entlüftungsleitung vom Tank zurück, dies ist ein Schlauch von 19 mm Innendurchmesser, etwas weniger als ein Meter lang. Über dem Ansatz des Entlüftungsschlauchts ist die Ausgleichsöffnung für Benzinverbrauch, ein kleines Loch von etwa 1 mm Durchmesser.


Der Einfüllstutzen wird mit zwei Blechschrauben an der Stoßstange gehalten. Das hält nicht sehr gut, wenn die Schraube überdreht sollte hier eine richtiges Gewinde geschnitten werden und richtige Gewindeschrauben verwendet werden. Ansonsten gibt es noch eine Schlauchschelle für den Entlüftungsschlauch und für den Anslchluß an den Tank, wo ein dicker Gummischlauch quer durch den Rahmen führt.

Auf den Bildern habe ich den Schmutzfänger, durch dessen oberen Teil das Benzinrohr mittels eines Loches hindurchgeführt wird, schon entfernt. Man sieht auch: Die Stoßstange ist seitlich offen, also mit dem Gartenschlauch den Schmutz herausspülen, damit keine feuchten Gammelecken bleiben!

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Tankbefestigung

An der Vorderseite des Tanks sind zwei Schrauben rechts und links, die durch einen Winkel am Rahmen führen und die mittels einer Feder für die passende Vorspannung sorgen. Schrauben geht nur von unten mit einer Ratsche mit Verlängerung.

An der Hinterseite des Tanks sind zwei Schrauben in der Mitte mit einer Brücke verbunden. Auch hier kann man nur von unten die Muttern lösen. Dabei ist die Kupplung im Weg und sollte, wenn man ungehindert Arbeiten will, ebenfalls abgenommen werden. Hat man die vier kurzen Schrauben gelöst so fällt die Kupplung mit ihrer Haltplatte aus der Aufnahme am Rahmen nach unten heraus.

Die Schlauchschelle zum Einfüllrohr kann man bequem lösen, die zweite Schlauchschelle am Tank ist kaum zugänglich. Wenn man sich unter den Tank legt und alle 4 Schrauben gelöst hat, so kann man ihn aber etwas schräg herunterlassen und den noch am Tank befestigten Gummischlauch durch das große Loch im Rahmen ziehen. Eventuell sind dabei die dicken Haltescheiben für den Aufbau im Weg, so daß man auch die zwei langen Schrauben hinten, mit denen der Aufbau am Rahmen befestigt wird, lösen muß.

Hier nochmal der ausgebaute Tank mit seinen Befestigungsteilen. Von innen sah mein Tank aus wie neu: Weiß lackiert mit je zwei Schwallblechen quer und längs, überhaupt kein Rost. Nach dem Entleeren des Tanks war auch im Benzinfilter fast kein Dreck. Daher habe ich mir ein weiteres Durchspülen mit Benzin und eine Innenrestaurierung sparen können.

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Ergebnis

Unten sieht man auf dem linken Bild unter anderem den Tank vor dem Einbau in seinem neuen silbergrau, und auf der rechten Seiten den neuen Gesamteindruck. Hier ist die Kupplung noch nicht wieder montiert.

Der Einbau ist etwas fummelig und erfordert eigentlich eine helfende zweite Person. Man muß dabei sowohl den Tank mit dem dicken Gummischlauch schräg von unten zwischen die Rahmenträger schieben, zum anderen muß der ebenfalls am Tank befestigte Ausgleichsschlauch passend zwischen Rahmen und Aufbau verlegt werden, obwohl da eigenlich kein richtiger Platz für vorgesehen ist.

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