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Verhandlungen vor dem Kauf unseres Volvo C303

Vorgeschichte

Über ein Webseite mit Expeditionsfahrzeugen war ich zu einem Händler für alte Militärfahrzeuge gelangt, wo es Unimogs und Pinzgauer gab. Bei der Beschäftigung mit dem Pinzgauer fand ich in einigen Internet-Foren Verweise auf den Volvo C303. Schon nach kurzer Zeit war ich fasziniert. Das war der richtige Wagen für uns.

Ich druckte mir die Katalogseiten aus und sammelte fleissig Informationen. Nach einigen Wochen war der Wunsch gefestigt. Ein Volvo C303 sollte es sein. Ein stabiles Exemplar mit verzinkter Karosserie und kräftigem, aber leisem 6-Zylinder. Wenn ich den Anzeigen in schwedischen Zeitungen glauben konnte so war so etwas durchaus für 3000,- Euro zu bekommen.

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Karls Volvo C303 front

Emails

Aus verschiedenen Foren und aus Ebay hatte ich einige Mailadressen zusammen, an die ich auf englisch eine Anfrage schickte. Innerhalb weniger Tage kamen von allen Adressen Antworten mit genaueren Informationen oder Rückfragen. Es entwickelte sich ein intensiver Mailaustausch, dem ich schon viele hilfreiche Tipps entnehmen konnte.

Einige Angebote waren für mich deutlich zu teuer, weit über 10.000 Euro. Bei einigen kam nach einigen Mails keine Antwort mehr, vielleicht hatten sie einen anderen Käufer gefunden. Am schnellsten reagiert hatte Karl, der gleich in seiner ersten Mail einige Bilder angehängt hat. Davon sind 4 auf dieser Seite zu sehen, das war mein erster Eindruck von unserem Volvo C303.

Mit Dirk habe ich mehrmals nicht nur gemailt, sondern auch länger telefoniert. Sein Angebot hatte aber wohl schon einen Käufer, er suchte noch nach weitern Fahrzeugen und potentiellen Kunden. Ein weiterer Anbieter hatte seinen Volvo C303 gerade über Ebay zu verkaufen versucht und nach der erfolglosen Auktion das Geschäft per Mail abgeschlossen.

Ebenso wie die Anbieter war ich auch sehr offen, was die Konkurrenzsituation betraf. Ich habe damit nicht um einen besseren Preis gepokert, sondern immer geschrieben und gesagt, daß ich zum günstigsten Preis das beste Angebot haben wolle. Das muß ja nicht unbedingt das billigste sein. Das war auch den Anbietern klar, sie gingen zwar mit dem Preis ein gutes Stück herunter, aber ab einer bestimmten Grenze wußte jeder, daß sein Angebot den Preis auch wert sei. Leider mußte ich meine Vorstellung von 3000,- Euro begraben, zwischen 4000,- und 5500,- Euro waren die Preise beheimatet.

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Karls Volvo C303 back

Verwirrung

Bei der Kommunikation mit Karl gab es nach ein paar Tagen große Verwirrung. Ich wollte eine Kopie der Fahrzeugpapiere sehen, und das verzögerte sich. Darüber war ich verwundert, und meine Plan, sehr schnell nach Schweden zu fliegen, wurde erst einmal verschoben.

Meine Skepsis hat bei Karl aber den Ehrgeiz geweckt. Er gab sich große Mühe, mein Vertrauen zu gewinnen und schickte mir nicht nur ein PDF seiner Papiere, sondern in mehreren Mails zusammen etwa 70 Bilder nach meinen Wünschen, von innen, von außen und von unten. Virtuell war ich schon einmal unter das Auto gekrochen, und Rückfragen zu einzelnen Bildern wurden sofort geklärt.

Auch Dirk hatte einige Bilder auf Lager, und mit einem deutschen Besitzer eines C303 konnte ich von all diesen Informationen einige bestätigen lassen, wenn ich meiner laienhaften Beurteilung nicht vertraut habe.

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Karls Volvo C303 seat

Auktion

Während ich eifrig beschäftigt war, verschiedene Angebote anhand von Beschreibungen, technischen Daten und Bildern zu vergleichen, bahnte sich im Hintergrund die nächste öffentliche Auktion auf einem der schwedischen Militärstützpunkte an. Mehrere Anbieter setzten große Hoffnung auf diese Auktion, da die Nachfrage in letzter Zeit eigentlich gesunkten sei und man sehr günstig an gute Fahrzeuge kommen könne.

Diese Einschätzung war zumindest für September 2005 ein Trugschluß. Es mag daran gelegen haben, daß die Auktion am Wochenende war und relativ weit im Süden Schwedens, aber die Bieter haben sich dort wohl bald geprügelt. Es wurde Zubehör gestolen, die Wagen mutwillig beschädigt um die Preise zu drücken und trotzdem wurden extrem hohe Preise für Ware der unteren Mittelklasse geboten.

Dies bestätigte zum einen meine Auffassung, daß solche Auktionen etwas für Leute sind, die sich damit auskennen, und nicht für Einmal-Käufer wie mich. Zum anderen hatte sich damit der Markt abrupt geklärt. Statt vier Angeboten hatte ich nur noch zwei, zwischen denen ich mich rasch entscheiden konnte.

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Karls Volvo C303 loadspace

Zuschlag

Karl hat sich natürlich gefreut, daß sein Angebot für mich das beste war. Er hatte sich auch am meisten bemüht. So habe ich ganz schnell einen Flug und einen Platz auf der Fähre für das nächste Wochenende gebucht. Eine Nacht würde ich bei Karl zu Hause verbringen, einen Tag hätten wir dann für eine ausgedehnte Probefahrt, für Einweisungen und Austausch von Ersatzteilen.

Das letzte Bild zeigt Karl vor unserem Volvo C303, kurz bevor ich mich auf den Weg zur Fähre mache. Kaufpreis, Anreise und Fähre summierten sich auf 4700,- Euro.

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Karl vor dem Wagen

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